Diese Anleitung zeigt Schritt für Schritt, wie Sie in Mozilla Firefox einen Proxy einrichten.
Kurz zum Browser
Firefox ist der quelloffene Browser von Mozilla und läuft unter Windows, macOS, Linux, Android und iOS. Seit der ersten Version im März 2004 ist er vor allem bei Entwicklerinnen und Entwicklern beliebt, weil er eigene Proxy-Einstellungen mitbringt — anders als Chrome, der die des Betriebssystems übernimmt. Genau das ist hier der Punkt: Die Einstellung gilt nur für Firefox, nicht für den ganzen Rechner.
Proxynet-Proxys in Firefox eintragen
1. Einstellungen öffnen
Klicken Sie rechts oben auf das Hamburger-Menü und wählen Sie „Einstellungen“.

2. Zu den Verbindungs-Einstellungen
Bleiben Sie im Reiter „Allgemein“, scrollen Sie ganz nach unten und klicken Sie auf „Einstellungen…“ neben „Verbindungs-Einstellungen“.

3. Manuelle Proxy-Konfiguration wählen
Wählen Sie im Dialog die Option „Manuelle Proxy-Konfiguration“.

4. Host und Port eintragen
Tragen Sie die Daten aus Ihrem Proxynet-Panel in die Felder ein und bestätigen Sie mit „OK“. Setzen Sie das Häkchen bei „Diesen Proxy-Server auch für HTTPS verwenden“, damit verschlüsselte Seiten denselben Weg nehmen.

5. Am Proxy anmelden
Beim ersten Aufruf einer Seite fragt Firefox nach Benutzername und Passwort des Proxys. Tragen Sie die Zugangsdaten ein.
Wenn Sie diese Abfrage nicht jedes Mal sehen wollen, hinterlegen Sie im Proxynet-Panel stattdessen Ihre eigene IP-Adresse als Whitelist — dann arbeitet der Proxy ohne Passwort, solange die Anfrage von dieser Adresse kommt.

Welcher Proxy-Typ dahinter sinnvoll ist, hängt vom Ziel ab: Residential-Proxy für Seiten, die Rechenzentrums-IPs abweisen, Datacenter-Proxy für schnelle, unkritische Zugriffe.




