Anzeigenprüfung ist der Vorgang, unabhängig zu kontrollieren, ob eine Anzeige im angepeilten Land, in der angepeilten Stadt, auf dem angepeilten Gerät und beim angepeilten Publisher tatsächlich wie geplant ausgespielt wird. Ziel ist nicht, den Bericht des Werbenetzwerks für bare Münze zu nehmen, sondern unmittelbar zu beobachten, was ein echter Nutzer sieht.
Wozu Sie einen Proxy brauchen: Werbenetzwerke und Publisher erkennen Firmen-IP-Bereiche, Datacenter-IPs und bekannte Prüfwerkzeuge und liefern diesen Quellen dann eine andere (meist bereinigte) Fassung aus. Ohne eine echte Residential- oder Mobile-IP vom Zielstandort kann die Anzeige, die Sie sehen, von der abweichen, die ein gewöhnlicher Verbraucher sieht — und Klickbetrug sowie Affiliate-Verstöße bleiben unbemerkt.
Welcher Proxy, und wann: Für einen einmaligen Durchlauf über viele Standorte ist ein rotierender Proxy ideal; müssen Sie eine Kampagnensitzung oder eine Nutzerreise unter einer Identität durchgängig verfolgen, hält ein Sticky-Proxy die IP eine Weile stabil. Die folgende Tabelle zeigt, welcher IP-Typ zu welcher Prüfung passt:
| Proxy-Typ | Wann einsetzen | Warum |
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| Residential-Proxy | Prüfung von Desktop- und Webanzeigen | Eine echte Privatnutzer-IP, die das Werbenetzwerk nicht von einem gewöhnlichen Verbraucher unterscheiden kann |
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| Mobile-Proxy | Prüfung von In-App-Anzeigen | Manche Netzwerke zeigen In-App-Motive nur echten Mobilfunk-IPs |
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| ISP-Proxy | Ein fester, wiederholbarer Prüfstandpunkt | Eine stabile, unternehmenstypisch wirkende IP, die über Sitzungen hinweg dieselbe Identität behält |
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Der Proxynet-Pool vereint mehr als 160 Mio. Residential- und Mobile-IPs in 194 Ländern in einem einzigen Dashboard. Leiten Sie Ihren Prüf-Traffic über HTTPS-Proxy oder SOCKS5-Proxy und nutzen Sie dieselbe Infrastruktur für Ihre Marken- und Inhaltsbeobachtung weiter.